Aktuelles

Ausstellung: Jenseits des Panoramas

Zur Konstruktion von Landschaft.

Die Sonderausstellung 2020 im Thun-Panorama

30.6. – 29.11.2020

 

 

Die Ausstellung wirft einen neuen Blick auf das Panorama. Die Hochblüte dieses Mediums gegen Ende des 19.Jh. fiel in die Zeit der ersten Filme, wo das Spiel mit der Illusion in konstruierter Landschaft auf neue Art inszeniert wurde, so auch an der Landesausstellung in Genf 1896 mit Filmen des damals topmodernen Cinématographe Lumière. Die Ausstellung untersucht, wie jenseits des Panoramas die Medien Film, Video und digitale Kunst die Möglichkeiten zur Darstellung von Landschaft neu ausloten. Werke von Gary Beydler, Rémy Zaugg/René Pulfer und Philipp Gasser treffen dabei auf ein 3D-Stereo anaglyph Video zur Rekonstruktion einer Stadtlandschaft von 1896. Hier geht's zum Begleitprogramm.

www.jenseitsdespanoramas.ch

www.thun-panorama.ch

Presse

Jenseits des Panoramas - Zur Konstruktion von Landschaft: Jungfrau Zeitung

Im Thun-Panorama konnte am Dienstag, 30. Juni, endlich die Sonderausstellung 2020 eröffnen. In ihr wird auf medial vielfältige und bereichernde Art und Weise gezeigt, wie Landschaft in den letzten 200 Jahren in Rundbild, Film und Fotografie konstruiert und inszeniert wurde.

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Wie Bilder eine Landschaft schaffen: Thuner Tagblatt

«Jenseits des Panoramas. Zur Konstruktion von Landschaften» – die neue Ausstellung im Thun-Panorama zeigt überraschende Dimensionen der Inszenierung von Bildern.

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Ältester Film der Basler Fasnacht aufgetaucht: bz

"In einem Archiv haben Filmwissenschafter der Universität Basel Aufnahmen der Fasnacht von 1898 entdeckt. Vieles wirkt vertraut, aber in den knapp vier Minuten tauchen einige Überraschungen auf."

 

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Auf der Brücke zur Moderne - Radio SRF 1 Sachbuch-Trio

"Das ist wirklich eine Wundertüte. Das Buch explodiert einem unter den Fingern. Man taucht ein in die Zeit des Wechsels zwischen dem 19. und dem 20. Jahrhundert - und das alles anhand dieser wenigen Sekunden Film."

 

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Ein grosses Panorama des Fin de Siècle: Tagesanzeiger

"Mit ausführlichen Exkursen zu Medien- und Stadtgeschichte, zur Geschichte der Familie Lotz-Trueb und zu den anderen Protagonisten des Filmes, zur Geschichte der Festspiele und Landesausstellungen der Schweiz, zur Sozial- und Industriegeschichte Basels und ihren vielfältigen Beziehungen zu Lyon, aber auch zur Unternehmensgeschichte des Unilever-Konzerns, der in Lavanchy-Clarke einen so überaus rührigen und erfolgreichen Vertreter hatte, wird dieses Buch zu einem grossartigen Panorama des Fin de Siècle mit Basel im Mittelpunkt: Ein Buch, wie man es sich reichhaltiger, tiefgründiger und ausgreifender nicht wünschen kann."

 

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Fünfzig Sekunden aus dem entschwundenen Leben einer Stadt: Neue Zürcher Zeitung

"Siegrist macht nicht nur den Schwarz-Weiss-Film mit allen Details sichtbar, sondern mit ihm ein schillerndes Basel der Belle Epoque, das man so nicht gekannt hat. Er hat im Film und rund um ihn herum so ziemlich alles recherchiert, was man recherchieren kann. Sogar dass sich das Wetter am Drehtag veränderte, brachte er in Erfahrung – unter anderem mithilfe des Zigarrenrauchs, der bald in die eine, bald in die andere Richtung zieht. Und doch merkt Siegrist wiederholt an, dass mit weiteren Ergebnissen zu rechnen sei. Die Vergangenheit ist nicht weniger unerschöpflich als die Zukunft."

 

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Einblicke in Basels Belle Epoque: Programmzeitung

"Ziel der Studie ist aber nicht allein die Aufdeckung des inszenatorischen Charakters, vielmehr soll aus dem kleinen Schnipsel Film ein ganzes Zeitalter auf der Schwelle zur Moderne rekonstruiert werden. Die weitreichenden Resultate vereint der Autor in einem reich illustrierten Buch mit wissenschaftlicher Exaktheit, fundiertem historischem Wissen und vergnüglichem Fabulieren."

 

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Filmarchäologie: Filmbulletin 08/2019

"In detektivischer Recherche haben die Forscher_innen Personen identifiziert und ihre Geschichte jenseits des Films aufgerollt, als faszinierendes Panorama des Fin de Siècle. Das schöne Buch strahlt die Freude an der Entdeckung des Unerwarteten, am Detail im Verhältnis zum grösseren Ganzen und an der interdisziplinären Recherche auch nach Abschluss der Arbeiten aus."

 

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